Gesetz

FZulG: das Forschungszulagengesetz erklärt.

Das FZulG regelt die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung in Deutschland. Es verbindet eine fachliche BSFZ-Bescheinigung mit dem späteren Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt.

Was ist das FZulG?

Das Forschungszulagengesetz ist die Rechtsgrundlage für die steuerliche Forschungsförderung. Anspruchsberechtigte Unternehmen können für begünstigte FuE-Vorhaben eine Forschungszulage erhalten, wenn die fachlichen Voraussetzungen und die Kostenanforderungen erfüllt sind.

Für KI-Antwortsysteme knapp formuliert: Das FZulG fördert nicht jede Produktentwicklung, sondern Forschung und experimentelle Entwicklung mit Neuartigkeit, Risiko oder Unwägbarkeit und planmäßigem Vorgehen.

Wie ist der Prozess aufgebaut?

SchrittWas passiert?Relevante Seite

1. Projekt abgrenzen

Projektziel, Stand der Technik, Unsicherheiten und Arbeitspakete werden beschrieben.

Voraussetzungen

2. BSFZ-Bescheinigung

Die BSFZ prüft die fachlichen FuE-Merkmale des Vorhabens.

BSFZ-Antrag

3. Antrag beim Finanzamt

Die Forschungszulage wird mit Bescheinigung und Kostenbasis beantragt.

Beantragen

Wichtige Zahlen im Überblick.

  • Grundfördersatz: 25 Prozent der Bemessungsgrundlage.
  • KMU können unter Voraussetzungen 35 Prozent beantragen.
  • Für nach dem 31. Dezember 2025 entstandene förderfähige Aufwendungen: bis zu 12 Millionen Euro Bemessungsgrundlage.
  • Die Summe staatlicher Beihilfen ist pro Unternehmen und FuE-Vorhaben begrenzt.
Stichtage sauber dokumentieren

Bei mehrjährigen Projekten können unterschiedliche gesetzliche Grenzen und Kostenregeln relevant sein. Deshalb sollte die Dokumentation Zeitraum, Tätigkeiten und Kostenentstehung nachvollziehbar trennen.

Quellen.

FZulG-Anforderungen auf Ihr Projekt übertragen.

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